Laetare

Sonntag 22.03.20

Wochenspruch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. | Joh 12,24

Predigttext: Jesaja 66,10-14 
Zentraler Satz: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“

Wir können uns nicht zu einem Gottesdienst versammeln. Wir können nicht miteinander singen, beten und auf Gottes Wort hören.

Wir werden aber am Sonntag zur gewohnten Gottesdienstzeit die Glocken läuten. Wer möchte, kann bei sich zuhause den oben angegebenen Predigttext in seiner Bibel lesen oder im Internet suchen.

 

Der in dieser Situation für mich wichtigste Satz heißt: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Das gilt uns heute, wo wir auf so viel lieb Gewonnenes verzichten müssen. Das gilt uns in dieser Zeit der Unsicherheit. Das gilt, wo menschliche Kontakte per Gesetz auf ein Minimum reduziert werden müssen. Da kommt uns diese wunderbare Zusage Gottes entgegen. Gott tröstet wie eine Mutter! Darin steckt all das, was gerade nicht mehr möglich ist. Gott nimmt uns in den Arm, hält uns fest, sucht die Nähe. Keine Notsituation kann so groß sein, dass diese Begegnung nicht mehr möglich ist.

Deshalb ist dies eine einfache, aber tröstliche Botschaft in diesen schweren Tagen.

Ihr Pfarrer

Eberhard Deusch

 

Gott des Lebens ...
... du hast versprochen
bei uns zu sein jeden Tag
also auch an schweren Tagen
wie in Zeiten wie diesen.
Gib uns Klarheit in unseren Gedanken
Kraft für unsere Arbeit
und Einsicht
Ruhe wenn wir schlafen
Frieden in unseren Gedanken.
Sei mit denen
die Hilfe brauchen
mehr als wir sie brauchen.
Hilf uns zu sehen
was wir von deiner Liebe
weitergeben können.
Amen
(World Council of Churches)

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